SHG- TIx Trans*-Inter*-x Selbsthilfegruppe


Die T I x – Selbsthilfegruppe in Koblenz für

  • inter*- und trans*-geschlechtliche Menschen

  • und deren Angehörige und Freunde

im nördlichem Rheinland Pfalz.

Gesellschaftliche Zwänge, geschriebene und ungeschriebene Regeln und Gesetzte, Erwartungen, Vorschriften: Die gibt es schon genug. In der Gruppe TIX treffen wir uns von Mensch zu Mensch. Einfach so, wie wir sind. Hier können wir über alles reden, Erfahrungen und Tipps austauschen.

Bei TIX treffen sich alle gemeinsam – von dieser Vielfalt lebt diese Gruppe. Die queer-frauen treffen sich bereits regelmäßig zusätzlich. Zusätzlich gibt es Gruppen für Transmänner, Angehörige, Menschen die sich weiblich fühlen und die queer-Freizeit-Gruppe.

Angehörige und Freunde

Insbesonder freuen wir uns über die Teilnahme von Angehörigen und Freunden. Das Anhören und Klären ihrer Fragen und Sorgen ist wichtig, um auch sie zu begleiten und ihnen Kraft zu geben, mit den Betroffenen ihren gemeinsamen Weg gehen zu können.

Was uns wichtig ist:

Unsere Mitglieder kommen aus allen Altersklassen und sozialen Schichten. Sie kommen mit Problemen, mit Spaß, Fragen und mit Lösungen, gestylt oder bequem. Ganz so wie Sie sich am wohlsten fühlen.

Erfahrungen austauschen, unter Gleichgesinnten sein. Einfach selbst sein können und das alles ohne Zwang!

Jedes Treffen wird moderiert mit vorgegebenen Themen oder mit Themen die die Gruppenteilnehmer an dem Abend vorschlagen!

Was in der Gruppe TIX besprochen wird bleibt auch in der Gruppe!


Spenden

Da wir uns und damit auch die angebotene Beratungsarbeit zu einem wesentlichen Teil aus Spenden finanzieren, bitten wir jeden, sich pro Abend mit  2,00€ pro Person zu beteiligen.

Die Spende ist kein muss – viele sind finanziell knapp und haben keine Möglichkeit zu spenden – das ist OK. Alle sind herzlich willkommen, egal ob sie spenden, oder nicht.

Es darf natürlich auch mehr gegeben werden!


Warum eine solche Mischung von 

inter*- und trans*-geschlechtlichen Menschen?

Sowohl inter*geschlechtliche Menschen, als auch trans*geschlechtliche Menschen erleben in ihrem psycho-sozialen Umfeld viele Gemeinsamkeiten: Sie sind Mitglieder einer Minderheit, begegnen Stigmatisierung, Intoleranz und Diskriminierung auf Grund ihrer geschlechtlichen Identität.

Der Findungsprozess der eigenen geschlechtlichen Identität ist häufig problematisch, viele Betroffene leben lange Zeit ein Versteckspiel, das viel Kraft kostet. Manche finden sich in den gesellschaftlich akzeptierten Rollen in den Kategorien von Mann und Frau wieder, andere bleiben mit ihrer geschlechtlichen Identität bewusst in Bereichen zwischen Mann und Frau.

Andere Menschen reduzieren die angesprochenen Personengruppen häufig auf die geschlechtliche Identität ihrer Persönlichkeit. Zusätzlich führt oft Unkenntnis über die Fragen der "geschlechtlichen Identität" zu Fragen der "sexuellen Orientierung" (Hetrosexuell, Bisexuell, Homosexuell, u.a) oder eventuell auch sexueller Praktiken zu weiteren Stigmatisierungen und Intoleranz.

Dem sogenannten Coming Out geht oft eine schmerzliche Auseinandersetzung mit sich selbst, mit der Familie und dem Umfeld sowie dem Bekenntnis an eine Vertrauensperson voraus. Es dauert lange bis ein selbstverständliches Auftreten in der Öffentlichkeit möglich ist.

Queer-Mittelrhein will einen geschützten Gesprächsraum für diese Gruppe bieten!


Kontakt: tix@queer-mittelrhein.de